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Meyers Großes Konversations-Lexikon
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Schwe Dagon

Schwe Dagon, große Pagode in Rangun (s. d.) in Britisch-Birma, das berühmteste Heiligtum aller indochinesischen Länder, da es acht Haupthaare Gautamas (Buddhas) enthält. Die der Sage nach 588 v. Chr. erbaute S. erhebt sich auf einem stark befestigten Hügel, einem Ausläufer des Pegu Joma, auf zwei Terrassen bis zu 98 m Höhe auf achteckiger Basis (Umfang 413 m), aus Ziegeln mit reicher Vergoldung erbaut, hat als Schirm ein kegelförmiges, vergoldetes, eisernes Netzwerk, für dessen Erneuerung der König von Birma 1871 an 11/2 Mill. Mk. aufwandte, und ist überall mit Glocken behangen. Eine 25,400 kg schwere Glocke steht an der Ostseite, andre Glocken und heilige Pfosten mit dem Karawaik, dem Vogel Wischnus, ringsherum, daneben zahlreiche kleine Pagoden mit Gautamabildern in sitzender Stellung.



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