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Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart
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Scharren, der

Der Scharren, des -s, plur. ut nom. sing. in einigen Gegenden, besonders Niederdeutschlandes, der beschränkte Ort in den Städten, wo Brot oder Fleisch verkaufet wird, im Oberdeutschen die Schranne; der Brotscharren, der Fleischscharrey, im Hochdeutschen die Brotbank, die Fleischbank, in Oberdeutschland die Brotschranne, die Fleischschranne, in einigen Niederdeutschen Gegenden auch die Schrange. Es scheinet damit auf das Pfahl- oder Gitterwerk gesehen zu seyn, womit dergleichen öffentliche Plätze ehedem versehen waren, und es an einigen Orten noch sind. In den Niederdeutschen Marschländern sind die Scharren breite Pfähle, welche zur Abhaltung des Wassers vor den Deichen in die Erde geschlagen werden. S. 1 Schar, besonders so fern es eine Ausdehnung in die Länge bezeichnet.



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